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Bitumen im Bautenschutz
Eine der anspruchsvollsten Aufgaben
im Baubereich ist die Abdichtung von Bauwerken gegen Wasser
in jeglicher Form. Die Lösung dieser häufig schwierigen
Aufgabe gehört zu den klassischen Betätigungsfeldern
der bauchemischen Industrie in Deutschland. Spachtel sowie
spritz- und streichbare Abdichtungsmassen auf Bitumenbasis
sind sowohl als vorbeugende Maßnahme gegen schädigende
Einflüsse von Feuchtigkeit bei Neubauten wie auch im
Bereich Modernisierung und Sanierung unverzichtbar. Je nach
Lastfall, das heißt je nach Höhe der Beanspruchung,
werden unterschiedliche
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Arten von
bitumenhaltigen Abdichtungsmassen verwendet. Eine herausragende
Rolle auch für höhere Beanspruchungen spielen heute
die kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB)
zur Abdichtung erdberührter Bauteile, die inzwischen auch
in die einschlägige DIN 18195 "Bauwerksabdichtung"
integriert sind. Die kunststoffmodifzierten Bitumendickbeschichtungen
haben sich über die letzten Jahrzehnte erfolgreich am Markt
durchgesetzt und werden zur Kellerabdichtung in etwa 70% aller
Fälle angewendet. Um die Anwendung dieser Abdichtungsprodukte
nachhaltig abzusichern, wurden in Ergänzung zur DIN-Norm
eine Planungs- und Ausführungsrichtlinie erarbeitet, das
Bindeglied zum vertraglichen Regelwerk VOB wurde angeknüpft,
für die Ausbildung und Schulung der Verarbeiter dieser
Produkte wurden einheitliche Standards geschaffen und Angaben
zum optimalen Arbeitsschutz wurden erarbeitet.
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des Verbandes
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